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Brand im Ebersberger Waldmuseum: Ursache weiter unklar

Ebersberg  

Brand im Ebersberger Waldmuseum: Ursache weiter unklar

20.12.2019, 12:13 Uhr | dpa

Brand im Ebersberger Waldmuseum: Ursache weiter unklar. Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Zwei Tage nach dem Brand im Ebersberger Museum Wald und Umwelt ist die Brandursache weiter unklar. "Ob es ein technischer Defekt war oder Brandstiftung, können wir aktuell noch nicht sagen", sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Das Feuer hatte sich den Polizeiangaben zufolge am Mittwochabend im Dachstuhl und auf einer Seite des denkmalgeschützten Gebäudes ausgebreitet. Die Ermittler waren auch am Freitag wieder vor Ort, um Spuren zu sichern.

Anhand der Brandspuren sei zu sehen, dass das Feuer an der Außenfassade entstand, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Das konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen: "Im Moment haben wir keinen eindeutigen Beleg dafür, dass der Brand an der Außenfassade entstanden ist."

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Mittwoch bis in die Nacht mit dem Löschen des Brandes beschäftigt. Das Feuer verursachte einen hohen Schaden: Dieser liege im hohen sechsstelligen Bereich, "der auch noch in den siebenstelligen Betrag steigen kann", sagte die Sprecherin der Polizei.

Das Museum beherbergt eine Vielzahl teilweise einzigartiger Exponate. Nach Angaben eines Museumssprechers betreffe der Schaden hauptsächlich das Äußere des Gebäudes, im Inneren sei er überschaubar. "Es waren erst alle sehr geschockt, auf den zweiten Blick haben wir aber wirklich auch Glück gehabt", sagte der Sprecher. So konnte unter anderem die wertvolle Holzbibliothek des Mönches Candid Huber gerettet werden.

Der Sprecher des Museums zeigte sich optimistisch, dass das Museum zumindest in Teilen im neuen Jahr wiedereröffnen kann. Bis wieder Ausstellungen im Museum besucht werden können, könne es zwar noch etwas dauern - aber zumindest mit der Umweltstation, bei der die Veranstaltungen überwiegend im Freien stattfinden, könne es voraussichtlich Anfang 2020 weitergehen.

Das Museum ist ein beliebtes Ausflugziel: 2019 kamen dem Sprecher zufolge rund 10 000 Besucher, die sich die Ausstellungen ansahen oder an Veranstaltungen der Umweltstation teilnahmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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