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"Abschaltfest" von Atomkraftgegnern in Philippsburg

Philippsburg  

"Abschaltfest" von Atomkraftgegnern in Philippsburg

29.12.2019, 13:23 Uhr | dpa

"Abschaltfest" von Atomkraftgegnern in Philippsburg. Ein Fahrzeug fährt am Atomkraftwerk Philippsburg vorbei

Ein Fahrzeug fährt am Atomkraftwerk Philippsburg vorbei. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Zwei Tage vor der endgültigen Abschaltung des Atommeilers Philippsburg 2 in der Nähe von Karlsruhe haben Atomkraft-Gegner das baldige Ende des Kraftwerks gefeiert. Zugleich demonstrierten Befürworter des Werkes gegen den Atomausstieg. Die Polizei sprach am Sonntag vor insgesamt rund 180 Teilnehmern. Im Rahmen eines sogenannten Abschaltfests hielten ab Sonntagmittag Anti-Atom-Aktivisten am Haupteingang des Kraftwerks eine symbolische Mahnwache ab.

Die bevorstehenden Abschaltung sei ein historischer Moment, sagte Harry Block von der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe. Der Umweltverband BUND sprach von einem "Erfolg für den jahrelangen Kampf gegen die gefährliche Atomkraft". Allerdings blieben weiterhin Gefahren unter anderem durch die Lagerung von Atommüll in dem Zwischenlager, sagte Block.

Pro-Atom-Aktivisten von Nuklearia hatten unter dem Motto "Atomstromverbot=Klimatod" zur Demo aufgerufen. Der von Philippsburg 2 bislang produzierte Strom werde künftig auch durch Kohlestrom ersetzt - das bedeute mehr CO2-Ausstoß und laufe dem Klimaschutz zuwider.

Der Meiler soll am 31. Dezember um 19.00 Uhr für immer vom Netz gehen. Danach wird im Südwesten nur noch Neckarwestheim 2 (Kreis Heilbronn) laufen, der bis Ende 2022 Strom produzieren darf.

Die Bundesregierung hatte den beschleunigten Atomausstieg nach der Erdbebenkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 beschlossen. Demnach sollen bis Ende 2022 alle Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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