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Emma und Ben sind 2019 beliebteste Vornamen

Ahrensburg  

Emma und Ben sind 2019 beliebteste Vornamen

30.12.2019, 06:09 Uhr | dpa

Emma und Ben sind 2019 beliebteste Vornamen. Namensforscher hält Lebkuchenherzen in der Hand

Der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld zeigt zwei Lebkuchenherzen mit den Namen "Ben" und "Emma". Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Eltern liegen bei der Wahl der Namen für ihre Kinder voll im Trend. Sie haben sich 2019 vor allem für die Vornamen Emma und Ben entschieden. Das geht aus der am Montag in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) veröffentlichten Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld hervor. Auf den Plätzen zwei und drei folgen bei den Mädchen die Namen Hannah/Hanna und Ida und bei den Jungen die Namen Finn/Fynn und Luis/Louis. 2018 waren noch Mia, Emma und Hannah/Hanna sowie Ben, Finn/Fynn und Henri/Henry an der Spitze.

Zudem sind dem Namensforscher typische Namen aufgefallen, die vor allem in Schleswig-Holstein ausgewählt werden. Dazu gehören Jonna, Tilda, Fiete, Jonne, Lasse, Mattis und Piet.

Der Name Fiete sei vor ein paar Jahren in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht und habe sich bereits in ganz Norddeutschland etabliert. "Er wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren auf den Weg nach Süden machen." Generell sei es oft so, dass Modenamen zuerst in Norddeutschland auftauchen und sich dann nach Süddeutschland durchsetzen.

Für die Statistik hat Bielefeld mit seinen Helfern die Babygalerien von Geburtskliniken sowie Amtsblätter verschiedener Orte ausgewertet, insgesamt 592 verschiedene Quellen aus 466 Städten. Für das Jahr 2019 hat er so 177 570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst und ausgewertet. Das entspricht etwa 23 Prozent aller im Jahr 2019 geborenen Kinder. 2018 wurden 787 500 Kinder geboren. Die Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor.

Bielefeld veröffentlicht die Ranglisten der Vornamen seit 2006. Eine ähnliche Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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