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Feinstaubbelastung an Neujahr vor allem im Ruhrgebiet hoch

Dessau-Roßlau  

Feinstaubbelastung an Neujahr vor allem im Ruhrgebiet hoch

01.01.2020, 19:21 Uhr | dpa

Dicke Luft nach dem nächtlichen Feuerwerk: In vielen Ballungsgebieten in Nordrhein-Westfalen haben die Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) noch am Nachmittag des Neujahrstages sehr hohe Feinstaubwerte angezeigt. In Dortmund, Gelsenkirchen oder Duisburg stufte die Behörde die Luftqualität als "sehr schlecht" ein und empfahl: "Wer empfindlich ist oder vorgeschädigte Atemwege hat, sollte körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden."

In der Gelsenkirchener Kurt-Schumacher-Straße wurde am Mittwochnachmittag ein Wert von 331 µg Feinstaub pro Kubikmeter gemessen. An der Gladbecker Straße in Essen waren es 223 µg Feinstaub pro Kubikmeter. Vorgabe ist, dass ein Tagesmittelwert von 50 μg pro Kubikmeter Luft nicht öfter als 35 Mal im Jahr überschritten werden darf.

Bei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. Extrem hohe Luftbelastung kann kleinen Kindern, Senioren, aber auch Asthmatikern und chronisch Lungenkranken akute Probleme wie Husten und Atembeschwerden bereiten.

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