Sie sind hier: Home > Regional >

Konflikt um Kohlemine: Fridays for Future gegen Siemens

Laatzen  

Konflikt um Kohlemine: Fridays for Future gegen Siemens

10.01.2020, 11:31 Uhr | dpa

Aktivisten von Fridays for Future wollen am Freitag auch in Hannover gegen die umstrittene Lieferung von Siemens-Technik für ein Kohlebergwerk in Australien demonstrieren. Die Organisatoren schließen sich damit Protesten in zahlreichen anderen Städten an. Vor der Konzernzentrale in München sind ebenfalls Kundgebungen geplant, in Niedersachsen unter anderem am Opernplatz in Hannovers Zentrum und später vor dem Siemens-Standort in Laatzen. "Siemens rühmt sich damit, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen, und unterstützt im selben Atemzug den Bau einer Kohlemine", hieß es in einer Mitteilung von Fridays for Future Hannover. "Wir fordern Siemens-Chef Joe Kaeser auf, die Beteiligung zu beenden."

Am Freitag wollte sich Kaeser mit Luisa Neubauer von der Klimaschutzbewegung treffen. Hintergrund der Debatte ist ein Auftrag zur Lieferung einer Zugsignal-Anlage für eine geplante riesige Kohlemine in Australien. Klimaschützer fordern von Siemens, auf das Geschäft zu verzichten. Nach Protesten hatte Konzernchef Kaeser im Dezember angekündigt, den Auftrag prüfen zu wollen. Aus dem Unternehmen hieß es zu dem bevorstehenden Gespräch mit Neubauer: "Wir nehmen das Thema sehr ernst und nehmen uns die notwendige Zeit, unterschiedliche Perspektiven zu hören und zu diskutieren."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal