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Kretschmer hält Wiedereinstieg in Atomkraft für denkbar

Dresden  

Kretschmer hält Wiedereinstieg in Atomkraft für denkbar

16.01.2020, 06:19 Uhr | dpa

Kretschmer hält Wiedereinstieg in Atomkraft für denkbar. Michael Kretschmer

Michael Kretschmer spricht während eines Interviews. Foto: Robert Michael/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Der sächsische Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hält einen Wiedereinstieg in die Atomkraft in Deutschland für denkbar. "Ob das nötig ist, wird davon abhängen, ob die Energiewende klappt, ob die Kosten im Rahmen bleiben und die Versorgungssicherheit gewährleistet ist", sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag): "Es ist eine Frage, die in zehn oder 15 Jahren ansteht." Kernforschung müsse weiter betrieben und gefördert werden: "Wir müssen technologieoffen bleiben. Das heißt nicht, dass wir gleich neue Kraftwerke bauen. Aber wir müssen die Kompetenz dafür behalten", betonte der Ministerpräsident.

Zugleich räumte Kretschmer ein, dass es für Atomkraft derzeit in Deutschland keine gesellschaftliche Mehrheit gibt. Das müsse man anerkennen. Es sei aber richtig, diese Frage immer wieder neu zu diskutieren: "Immerhin hätte man mit Atomenergie weniger CO2-Emissionen."

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