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Industrie- und Handelskammer "erleichtert" über Kohleplan

Halle (Saale)  

Industrie- und Handelskammer "erleichtert" über Kohleplan

16.01.2020, 13:07 Uhr | dpa

Industrie- und Handelskammer "erleichtert" über Kohleplan. Braunkohlekraftwerk Schkopau

Die Silhouette des Kraftwerkes Schkopau zeichnet sich im Gegenlicht der Sonne ab. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hat den am Donnerstag vorgestellten Kompromiss für einen Fahrplan zum Kohleausstieg als "beruhigende Nachricht" bezeichnet. Der Kompromiss garantiere Planungs- und Versorgungssicherheit für die Unternehmen der Region, teilte die IHK am Donnerstag mit. Zwischenzeitlich hieß es, das Mibrag-Braunkohle-Kraftwerk Schkopau soll bereits 2026 vom Netz gehen. Jetzt wurde verkündet, dass es voraussichtlich bis 2034 in Betrieb bleiben soll.

"Wir sind erleichtert", sagte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schröter mit. Zudem lobte er Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU): "Der MP hat Wort gehalten." Haseloff hatte eine vorzeitige Abschaltung von Schkopau zuvor stark kritisiert.

Das Braunkohleunternehmen Mibrag liefert nach eigenen Angaben jährlich etwa fünf Millionen Braunkohle für das Kraftwerk Schkopau in Sachsen-Anhalt. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Zeitz/Burgenlandkreis) gilt als einer der größten Arbeitgeber im Länderdreieck von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Zum Unternehmen zählen nach eigenen Angaben rund 2 700 Beschäftigte.

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