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"Hartlich willkamen": Bald Zweisprachigkeit am Ortsschild?

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"Hartlich willkamen": Bald Zweisprachigkeit am Ortsschild?

16.01.2020, 17:53 Uhr | dpa

"Hartlich willkamen": Bald Zweisprachigkeit am Ortsschild?. Landtagssitzung

Die Abgeordneten im Landtag debattieren bei der Landtagssitzung. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Niederdeutsch am Ortseingangsschild - mit dieser Idee konfrontieren SPD und CDU ihre Landtagskollegen in der nächsten Parlamentssitzung übernächste Woche. Unter dem Titel "Hartlich willkamen - Zweisprachigkeit am Ortseingang" schlagen die Regierungsfraktionen vor, mit Zusatzschildern auf eventuell gebräuchliche niederdeutsche Ortsnamen am Ortseingang hinzuweisen. Die optische Präsenz niederdeutscher Ortsnamen an Ortseingängen sei eine Möglichkeit zur Förderung der niederdeutschen Sprache, heißt es in der Begründung des Antrags.

SPD-Fraktionssprecher Claus Tantzen fiel am Donnerstag auf Nachfrage spontan ein Beispiel für einen niederdeutschen Namen einer Gemeinde ein: Godebuz für Gadebusch im Landkreis Nordwestmecklenburg. Die Stadt Dömitz an der Elbe im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird auf Platt Däms genannt. Die Förderung des Niederdeutschen ist in der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern niedergeschrieben.

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