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Sportchef Minge zum Dynamo-Umbau: "Sind gut im Plan"

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Sportchef Minge zum Dynamo-Umbau: "Sind gut im Plan"

19.01.2020, 11:52 Uhr | dpa

Sportchef Minge zum Dynamo-Umbau: "Sind gut im Plan". Ralf Minge

Ralf Minge, Sportgeschäftsführer von Dynamo Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Als Ralf Minge im Wintertrainingslager von Dynamo Dresden erstmals persönlich am Platz stand, zogen dunkle Wolken über dem andalusischen Mijas auf. Dass das Wetter in Spanien erstmals nicht mitspielte, lag aber wohl nicht am 59 Jahre alten Sportchef des Fußball-Zweitligisten. Denn trotz des letzten Tabellenplatzes macht sich bei Dynamo nach den jüngsten Transfers Hoffnung breit.

Zumal Minge mit der Vorbereitung und dem angekündigten Umbauprozess des Kaders bisher zufrieden sein kann. "Grundsätzlich kann man das. Eine Wintertransfer-Periode ist nicht unproblematisch, aber das Feedback vom Trainerteam ist sehr positiv. Bei den Ergebnissen sieht man auch, wo die Schwerpunkte lagen. Stand heute sind wir gut im Plan", erklärte der Sportgeschäftsführer am Samstag noch vor dem dritten Testspiel-Sieg der Sachsen gegen den südkoreanischen Serienmeister Joenbuk Hyundai Motors FC.

In Marco Terrazzino, Patrick Schmidt, Josef Husbauer und zuletzt Godsway Donyoh wurden bereits vier neue Spieler verpflichtet, doch die Planungen seien noch nicht abgeschlossen. "Gegebenenfalls werden wir den ein oder anderen Schwerpunkt noch setzen, parallel dazu schauen wir, was der Markt hergibt", sagte Minge und bestätigte, dass noch ein Defensiv-Spieler gesucht wird.

Ex-Dynamo Toni Leistner von den Queens Park Rangers soll dabei Thema und ein Wunschspieler Minges gewesen sein. Eine Verpflichtung des 29-Jährigen sei jedoch "unwahrscheinlich." Leistner ist Kapitän des englischen Zweitligisten und wäre wohl auch finanziell nicht zu stemmen.

Ohnehin setzte Minge bisher nur auf Leihgeschäfte. Terrazzino, Schmidt, Husbauer und Donyoh wurden zunächst nur bis zum Ende der Saison verpflichtet. Sollte Dynamo die Mission Klassenverbleib gelingen, könne jedoch über längerfristige Engagements nachgedacht werden. "Man muss ja gewisse Szenarien abdecken. Als Geschäftsführer muss man auch über die Saison hinaus denken. Bei drei Spielern haben wir eine Option gesichert, um es unter gewissen Voraussetzungen fortzuführen", erklärte Minge.

30 Spieler trainieren inzwischen an der spanischen Mittelmeerküste mit - eine nicht unproblematische Größe, gibt auch der Sportgeschäftsführer zu. Doch eine Verkleinerung des Kaders sei nicht zwingend nötig, auch wenn einige, die bisher Stammspieler waren, künftig auf der Bank oder Tribüne sitzen werden.

"Für den Konkurrenzkampf ist das eine sportliche Angelegenheit. Den braucht es aber auch", betonte Minge und kündigt zugleich an, genau auf das Mannschaftsklima zu schauen. "Wenn Tendenzen sichtbar sind, die die Gesamtatmosphäre stören, dann werden wir auch dazwischen gehen."

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