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Mecklenburger und Vorpommern sind schlechte Mülltrenner

Schwerin  

Mecklenburger und Vorpommern sind schlechte Mülltrenner

22.01.2020, 12:21 Uhr | dpa

Mecklenburger und Vorpommern sind schlechte Mülltrenner. Wertstofftonnen und Gelbe Säcke

Eine Frau wirft einen Gelben Sack in einen gelben Abfallbehälter. Foto: Marijan Murat/dpa (Quelle: dpa)

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind schlechte Mülltrenner. Im Jahr 2018 produzierte jeder Einwohner des Landes im Schnitt 229 Kilogramm Haus- und Sperrmüll, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Schwerin bekanntgab. Das waren vier Kilo mehr als im Jahr davor und 42 Kilo mehr als im Bundesdurchschnitt.

Bei Wertstoffen wie Papier, Kunststoff, Textilien und Glas kamen pro Kopf 131 Kilogramm zusammen - bundesweit waren es dem Amt zufolge nach vorläufigen Zahlen 146 Kilogramm. In der Biotonne landeten pro Person 29 Kilo - bundesweit war es doppelt so viel. Bei biologisch abbaubaren Garten- und Parkabfällen wurden im Nordosten 49 Kilogramm pro Person abgeliefert, bundesweit waren es 62 Kilogramm.

Insgesamt betrug die Abfallmenge der privaten Haushalte 2018 in Mecklenburg-Vorpommern 704 000 Tonnen und damit knapp 6000 Tonnen weniger als im Jahr davor. Rückgänge gab es zum Beispiel bei Garten- und Parkabfällen, was eine Expertin des Statistikamts auf den trockenen Sommer zurückführte. Zum Abfall zählen neben Haus- und Sperrmüll auch organische Abfälle, Wertstoffe und sonstige Abfälle.

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