Sie sind hier: Home > Regional >

Haftstrafe für Vergewaltigung und Freiheitsberaubung

Schwerin  

Haftstrafe für Vergewaltigung und Freiheitsberaubung

23.01.2020, 14:23 Uhr | dpa

Haftstrafe für Vergewaltigung und Freiheitsberaubung. Richterhammer

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa (Quelle: dpa)

Wegen Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung ist ein 19-Jähriger vom Landgericht Schwerin zu fünfeinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Außerdem muss er an sein Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 40 000 Euro bezahlen.

Das Gericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass sich der junge Mann im April 2019 auf einem Supermarktparkplatz in Wismar in das Auto einer 51 Jahre alten Frau drängte, sie zwang, mit ihm in Richtung Rostock zu fahren, und sie dann auf einem abgelegenen Feldweg vergewaltigte.

Die Tat geschah wenige Monate nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung, Beihilfe zum Raub und Beihilfe zur Freiheitsberaubung und damit in der Bewährungszeit, wie ein Gerichtssprecher sagte. Dies sei in die Gesamtstrafe eingeflossen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre und zehn Monate Jugendstrafe gefordert, die Verteidigung eine Strafe von maximal fünf Jahren. Die Nebenklage hatte sich für eine Strafe nicht unter sechs Jahren ausgesprochen.

Ein Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe hatte während des Prozesses berichtet, der 19-Jährige sei in einem konfliktreichen Elternhaus sowie in verschiedenen Wohngruppen aufgewachsen. Er habe keinen Schulabschluss. Eine Ausbildung zum Maler brach er demnach ab.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal