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Prozess nach Kindstötung: Öffentlichkeit ausgeschlossen

Rostock  

Prozess nach Kindstötung: Öffentlichkeit ausgeschlossen

28.01.2020, 01:33 Uhr | dpa

Prozess nach Kindstötung: Öffentlichkeit ausgeschlossen. Unweit der Fundstelle sind dunkle Stellen mit Sand abgedeckt

Unweit der Fundstelle eines toten Säuglings sind dunkle Stellen mit Sand abgedeckt. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Vor dem Landgericht Rostock hat am Dienstag der Prozess gegen eine 26-jährige Frau wegen der Tötung ihres Neugeborenen begonnen. Unmittelbar nach Verlesung der Anklage wurde die Öffentlichkeit auf Antrag ihrer Verteidigerin von der Verhandlung ausgeschlossen. Bei der Befragung ihrer Mandantin kämen Umstände aus ihrem höchstpersönlichen Lebensbereich zur Sprache, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt seien, argumentierte die Rechtsanwältin. Das Gericht schloss sich dieser Meinung an.

Auch im weiteren Verlauf des Prozesses sei es möglich, dass bei der Befragung von Familienangehörigen oder Bekannten Besucher im Gerichtssaal nicht zugelassen werden, sagte der Vorsitzende Richter.

Der jungen Frau wird vorgeworfen, in der Nacht zum 25. Mai 2019 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen neben einer Tischtennisplatte ein Mädchen entbunden und es dann seinem Schicksal überlassen haben. Das Baby starb. Für den Prozess sind vier weitere Verhandlungstage vorgesehen, das Urteil soll am 6. Februar gesprochen werden.

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