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Prozess um Kindesmisshandlung: Angeklagte legen Berufung ein

Potsdam  

Prozess um Kindesmisshandlung: Angeklagte legen Berufung ein

29.01.2020, 15:47 Uhr | dpa

Prozess um Kindesmisshandlung: Angeklagte legen Berufung ein. Justitia

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa (Quelle: dpa)

Der Fall eines mutmaßlich vernachlässigten und misshandelten fünfjährigen Mädchens aus Potsdam wird weiter die Gerichte beschäftigen. Beide Angeklagte, der Vater und seine Partnerin, haben Rechtsmittel gegen das Urteil des Amtsgerichts Potsdam eingelegt. Das bestätigte ein Gerichtssprecher am Mittwoch auf Anfrage. Zunächst hatte die Zeitung "Märkische Allgemeine" (Mittwoch) berichtet.

Das Amtsgericht hatte den Vater des Mädchens Anfang vergangener Woche wegen Verletzung seiner Fürsorgepflicht zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Stiefmutter sollte laut dem Urteil wegen gefährlicher Körperverletzung für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Jetzt muss sich das Landgericht Potsdam mit dem Fall beschäftigen. Der Verteidiger des Mannes hat Berufung eingelegt, wie der Sprecher sagte. Auch die Partnerin habe fristgerecht ein Rechtsmittel eingelegt.

Zwischen Ende April und Anfang Mai 2017 soll das damals zweieinhalbjährige Mädchen durch Schläge und Schütteln lebensbedrohlich verletzt worden sein, so das Urteil des Gerichts. Das Kind sei außerdem unterernährt gewesen. Seit einem längeren Krankenhausaufenthalt nach einer Ohnmacht durch die schweren Verletzungen befindet sich das Mädchen dem Amtsgericht zufolge in der Obhut des Jugendamtes.

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