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Rotarmist-Denkmal: Neustrelitz berät über Leihgabe

Neustrelitz  

Rotarmist-Denkmal: Neustrelitz berät über Leihgabe

30.01.2020, 05:33 Uhr | dpa

Rotarmist-Denkmal: Neustrelitz berät über Leihgabe. Denkmal eines Sowjetsoldaten

Die fünf Meter hohe Statue eines Sowjetsoldaten ist zu sehen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Stadtvertreter in Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wollen heute (18.00 Uhr) über den Umgang mit dem 1995 abgebauten Denkmal eines Sowjetsoldaten entscheiden. Der fünf Meter hohe Rotarmist aus Gusseisen dominierte mit einer Gedenkhalle über Jahrzehnte den Markt der Residenzstadt, in der bis 1994 Tausende russische Soldaten stationiert waren. Die Beschlussvorlage sieht vor, den schweren Rotarmisten einem Verein als Dauerleihgabe zu überlassen.

Dieser Verein will das Denkmal auf dem Gelände einer ehemaligen Sowjet-Kaserne in Stadtnähe aufstellen, wo es auch eine Ausstellung zum Thema "Die Russen sind da - die Russen sind weg" gibt. Das ebenfalls denkmalgeschützte Gelände am Domjüchsee war vor 1945 die Landesirrenanstalt Mecklenburg-Strelitz. Das gesamte Mahnmal auf dem Markt sollte an den Sieg der Roten Armee über die deutsche Wehrmacht 1945 erinnern und hatte eine Höhe von 22 Metern. Zu dem Anlass hatte die Sowjetunion Denkmäler in viele Kommunen Ostdeutschlands aufstellen lassen, aber wenige waren so bekannt, wie das Neustrelitzer Mahnmal.

Unklar sind noch die Kosten für die Sanierung des Denkmals. Empfänger der Leihgabe soll der Verein zum Erhalt der Domjüch - ehemalige Landesirrenanstalt e.V. sein.

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