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Explosion in Blankenburg: Gebäude könnte saniert werden

Blankenburg (Harz)  

Explosion in Blankenburg: Gebäude könnte saniert werden

31.01.2020, 06:35 Uhr | dpa

Der von einer tödlichen Explosion betroffene Wohnblock in Blankenburg (Harz) könnte saniert werden. Das werde aus einem Gutachten hervorgehen, dass im Februar abschließend vorliegen soll, sagte der Geschäftsführer der Blankenburger Wohnungsgesellschaft, Thomas Kempf, der Deutschen Presse-Agentur. Neben wirtschaftlichen müssten jedoch auch emotionale Aspekte bedacht werden. "Im Gespräch mit Mietern sei klar geworden, dass manche aus Angst nicht in die alten Wohnungen zurück wollen", sagte Kempf. Von Abriss bis Sanierung seien noch alle Optionen auf dem Tisch.

Bei der Explosion am 13. Dezember in dem Wohnblock waren ein Mann getötet und 15 Menschen verletzt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass Flüssiggas zur Explosion führte. Es wurde eine Gasflasche gefunden.

Allen betroffenen Mietern seien neue Angebote unterbreitet worden. "Der Großteil hat diese Angebote auch schon angenommen", sagte Kempf. Jetzt müssten die neuen Wohnungen in Schuss gebracht werden. Je nach Verfügbarkeit der Handwerker dauere das vier bis sechs Wochen pro Wohnung.

Mittlerweile ist die Summe an Spendengeldern für die Betroffenen weiter gestiegen. Rund 47 200 Euro seien bereits gesammelt worden, teilte die Stadt Blankenburg bereits am Mittwoch mit.

Den Mietern seien über die Wohnungsgesellschaft Auszahlungsanträge geschickt worden. "Die Anträge können bei der BWG oder bei der Stadt abgegeben werden", heißt es. Über das weitere Verfahren werde bei einem gesonderten Treffen informiert. Die Betroffenen seien bereits eingeladen worden.

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