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Toter Türsteher auf Usedom: keine strafrechtlichen Folgen

Swinemünde, Polen  

Toter Türsteher auf Usedom: keine strafrechtlichen Folgen

31.01.2020, 08:21 Uhr | dpa

Der Tod eines Türstehers aus Deutschland, der im Mai auf der polnischen Seite der Insel Usedom gefunden wurde, wird keine strafrechtlichen Folgen haben. "Die Ermittlungen haben ergeben, dass der 60-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit eines natürlichen Todes gestorben ist", sagte ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Freitag. Der Türsteher war am 7. Mai 2019 leblos in einem Wald in Swinemünde (Świnoujście) entdeckt worden.

Sein Auto war damals im benachbarten Ahlbeck an der Grenze gefunden worden. Die Staatsanwaltschaften auf beiden Seiten der Grenze hatten wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

Die konkrete Todesursache sei trotz toxikologischer Analysen unklar geblieben, sagte der Sprecher. Es habe keine äußeren Verletzungen gegeben, die mit dem Tod in Zusammenhang gebracht werden könnten. Der 60-Jährige stammte aus Greifswald. Auf der Ostseeinsel betrieb er eine Sicherheitsfirma.

Im Zusammenhang mit dem Todesfall war auch gegen eine Bekannte des Mannes ermittelt worden, die ihn zuletzt gesehen haben soll. Diese Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

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