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Sandhausen stellt sich in Nürnberg nicht auf Spaziergang ein

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Sandhausen stellt sich in Nürnberg nicht auf Spaziergang ein

31.01.2020, 15:27 Uhr | dpa

Sandhausen stellt sich in Nürnberg nicht auf Spaziergang ein. Uwe Koschinat

Trainer Uwe Koschinat aus Sandhausen zeigt mit dem Finger. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Vor dem zweiten Auswärtsspiel in Folge warnt Trainer Uwe Koschinat vom Zweitligisten SV Sandhausen eindringlich vor dem 1.FC Nürnberg. "Ohne die vielen späten Gegentore hätte der Club neun Punkte mehr und würde nicht auf einem Abstiegsplatz stehen", erklärte der 48-jährige Fußballlehrer am Freitag. "Ein Spaziergang wird es für uns nicht."

Für Dennis Diekmeier und Rurik Gislason ist es ein Wiedersehen mit dem Ex-Club. Der isländische WM-Teilnehmer Gislason steht in Sandhausen allerdings im Schatten von Kevin Behrens. Der Angreifer, der am Montag 29 Jahre alt wird, erzielte beim 3:1-Sieg in Osnabrück am Mittwoch seine Saisontreffer Nummer acht und neun und war außerdem am Elfmeter für Sandhausen beteiligt. "Vor einem Jahr musste er noch geführt werden, jetzt ist er Führungsspieler", sagte Koschinat zum Shooting-Star, der erst Ende letzter Runde Stammspieler wurde. Behrens wechselte erst mit 27 vom Viertligisten Saarbrücken in die 2. Bundesliga.

Wegen der fünften Gelben Karte wird Julius Biada gegen Nürnberg fehlen. Dagegen steht Robin Scheu nach seiner Muskelverletzung wieder zur Verfügung. Auch Philipp Klingmann und Roman Hauck haben wieder mit dem Training begonnen.

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