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Streit um Bioabfall: Verband entschuldigt sich bei Bürgern

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Streit um Bioabfall: Verband entschuldigt sich bei Bürgern

03.02.2020, 15:33 Uhr | dpa

Streit um Bioabfall: Verband entschuldigt sich bei Bürgern. Eine Biotonne steht in einem Innenhof

Eine Biotonne steht in einem Innenhof. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Streit um die Neuregelung der Entsorgung von Biomüll im Kreis Vulkaneifel hat sich der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) bei den Bürgern entschuldigt. In einem offenen Brief schrieb der A.R.T. nach Mitteilung vom Montag: "Die Umstellung der Entsorgung Ihres Bioabfalls von der Biotonne im Holsystem hin zur Biotüte im Bringsystem ging leider nicht so reibungslos wie geplant vonstatten." Unter anderem seien in Folge zunächst Sammelcontainer "hoffnungslos überfüllt" gewesen.

Im März solle eine Beschlussvorlage im Kreistag eingebracht werden, die eine Befragung der Bürger nach ihrem bevorzugten Modell der Biomüll-Entsorgung vorsehe. Die A.R.T. werde die "daraus resultierende und verabschiedete Entscheidung zuverlässig, rechtssicher und kosteneffizient" umsetzen, kündigte der Verband an.

Die Zahl der bereitgestellten Container sei mittlerweile von bisher 365 Containern auf 553 Container im Landkreis erhöht worden. Weitere Behälter seien in Vorbereitung.

In dem Kreis war mit Beginn des Jahres ein neues Abfallkonzept eingeführt worden. Statt der Biotonne vorm Haus gibt es für Speisereste und Küchenabfälle jetzt ein "Bringsystem" mit der Entsorgung in Sammelcontainern. Dazu bietet der Zweckverband Abfallwirtschaft für die Region Trier einen Sammeleimer mit passenden Papiertüten an.

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