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"Wieder da!" - Schau mit Gothaer Gemälden 2021 geplant

Gotha  

"Wieder da!" - Schau mit Gothaer Gemälden 2021 geplant

06.02.2020, 16:21 Uhr | dpa

"Wieder da!" - Schau mit Gothaer Gemälden 2021 geplant. 1979 gestohlene Gemälde auf einer PK

Die wieder aufgetauchten Gemälde werden bei einer Pressekonferenz zur Rückführung von fünf gestohlenen Gemälden in die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha präsentiert. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die nach dem Kunstraub vor 40 Jahren nach Gotha zurückgekehrten Gemälde werden ab Frühjahr nächsten Jahres in einer Sonderschau präsentiert. Unter dem Titel "Wieder da! - Die zurückgekehrten Meisterwerke" werden die fünf, dann restaurieren Bilder sowie andere Kunstwerke vom 30. Mai bis 29. August 2021 im Herzoglichen Museum in Gotha ausgestellt, wie die Stiftung Schloss Friedenstein am Donnerstag mitteilte.

Derzeit werde für die Gemälde von Frans Hals, der Werkstatt Jan Brueghel des Älteren, einem unbekannten Künstler nach Anthonis van Dyck, Ferdinand Bol oder Jan Lievens und Hans Holbein dem Älteren ein Restaurierungskonzept erarbeitet. Die Stiftung hofft dabei auf Spenden und neue Rahmen. Zu den Kosten der Restaurierung konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Die Bilder wurden 1979 aus dem Gothaer Schloss Friedenstein gestohlen und galten lange als verschollen. Es war der wohl größte Kunstraub der DDR-Geschichte. Im Sommer 2018 wurden die Gemälde dem damaligen Stiftungsratsvorsitzenden, Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD), angeboten. Durch diskrete Verhandlungen konnten sie schließlich zurückgeführt werden. In diesem Januar waren die fünf Gemälde bereits für sechs Tage öffentlich ausgestellt und von mehr als 5000 Besuchern besichtigt worden.

Die Hauptausstellung in diesem Jahr widmet die Stiftung Schloss Friedenstein ausgestorbenen Riesenechsen. Die Schau im Herzoglichen Museum "Saurier - Die Erfindung der Urzeit" betrachtet vom 17. Mai bis 24. Januar 2021 im Zeitraffer die vergangenen 200 Jahre der Saurierforschung. Neben Bildern und Modellen sollen dabei auch zahlreiche echte Versteinerungen unter anderem aus der hauseigenen geowissenschaftlichen Sammlung vorgestellt werden.

Nach einem Einbruch der Besucherzahlen 2018 konnten sich die Zahlen den Angaben zufolge 2019 wieder erholen. Im vergangenen Jahr seien 141 610 Gäste auf dem Friedenstein gezählt worden (2018: 133 970).

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