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Tarifverhandlungen im Nahverkehr unterbrochen: Warnstreiks

Flensburg  

Tarifverhandlungen im Nahverkehr unterbrochen: Warnstreiks

07.02.2020, 19:10 Uhr | dpa

Tarifverhandlungen im Nahverkehr unterbrochen: Warnstreiks. Verdi Fahne

Eine Fahne der Gewerkschaft Verdi. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/Archiv (Quelle: dpa)

Die Gewerkschaft Verdi hat die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr im Norden am Freitag abgebrochen und weitere Warnstreiks der Busfahrer angekündigt. "Der kommunale Arbeitgeberverband hat zwar ein Angebot vorgelegt, dies ist aber als eine unzureichende Grundlage in Richtung eines Tarifabschlusses zu werten. Das vorgelegte Angebot wurde einstimmig von der Tarifkommission abgelehnt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Karl-Heinz Pliete.

"Wir haben vereinbart, am kommenden Donnerstag einen weiteren Verhandlungsversuch zu unternehmen", hieß es in einer Mitteilung weiter. Die Verhandlungen in Neumünster werden von einem dreitägigen Warnstreik begleitet, der am Dienstag mit Betriebsbeginn anfangen und bis zum Betriebsschluss am Donnerstag dauern soll. Betroffen sind die Standorte in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster. Schon in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks in Schleswig-Holstein gegeben.

Verdi Nord fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten bekommen. Die Arbeitgeber hätten eine dreijährige Laufzeit angeboten. In dem Angebot seien drei Erhöhungsstufen erhalten: 110 Euro für 2020, 2,8 Prozent für 2021 und 2,3 Prozent für 2021.

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