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Bouffier gegen Mitgliederbefragung zu künftiger CDU-Spitze

Wiesbaden  

Bouffier gegen Mitgliederbefragung zu künftiger CDU-Spitze

11.02.2020, 16:43 Uhr | dpa

Bouffier gegen Mitgliederbefragung zu künftiger CDU-Spitze. Volker Bouffier gestikuliert

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht im Landtag. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa (Quelle: dpa)

Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich gegen eine Mitgliederbefragung zum künftigen CDU-Bundesparteivorsitz ausgesprochen. Auf dem jüngsten Parteitag in Leipzig hätten 80 Prozent der Delegierten gegen ein solches Vorgehen gestimmt, sagte er in der Radiosendung "hr1 - Koschwitz am Morgen" des Hessischen Rundfunks am Dienstag. "Wir wollen nicht den gleichen Zirkus veranstalten wie die Sozialdemokraten. Wir können uns das derzeit nicht erlauben, ..., dass wir uns jetzt monatelang nur noch mit uns selbst beschäftigen."

Die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Montag ihren Rückzug angekündigt. Nach den bisherigen Plänen soll die Kanzlerkandidatur beim CDU-Parteitag Anfang Dezember beschlossen werden, auf dem auch die reguläre Neuwahl der Parteispitze ansteht. CDU-Bundesvize Bouffier geht davon aus, dass die Entscheidung schneller fällt. "Ich glaube nicht, dass wir so lange warten, sondern wir werden das schneller entscheiden", sagte er im hr-Interview.

Entscheidend sei jetzt, "dass die Union Geschlossenheit zeigt, dass sie handlungsfähig ist und dass wir möglichst rasch die Dinge klären. Nicht hektisch, aber zügig", sagte Bouffier. "Das müssen wir gemeinsam mit der CSU machen." Man wolle gemeinsam als Union eine Persönlichkeit küren, die Partei in den nächsten Bundestagswahlkampf führe.

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