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Kulturminister Wolf würdigt Staatsphilharmonie

Ludwigshafen am Rhein  

Kulturminister Wolf würdigt Staatsphilharmonie

12.02.2020, 17:02 Uhr | dpa

Kulturminister Wolf würdigt Staatsphilharmonie. Konrad Wolf (SPD), Kulturminister von Rheinland-Pfalz

Konrad Wolf (SPD), Kulturminister von Rheinland-Pfalz, aufgenommen bei einem Redaktionsgespräch bei der dpa. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf (SPD) hat die Deutsche Staatsphilharmonie in Ludwigshafen als "Leuchtturm der Kultur" in und aus dem Bundesland gewürdigt. "Es erfüllt mich mit besonderer Freude, dieser Institution zum 100-jährigen Bestehen zu gratulieren", sagte Wolf am Mittwoch bei einem Treffen in der pfälzischen Stadt. Die Staatsphilharmonie feiert am Samstag (15.2.) mit einem Galakonzert in Landau ihr 100-jähriges Bestehen. Dazu wird auch Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) erwartet.

"Seit 1920 erfährt der Klangkörper aufgrund seines hohen künstlerischen Anspruches einen besonderen Stellenwert im Land und anhaltenden Publikumszuspruch", betonte Wolf in Ludwigshafen. Die Erfolgsgeschichte dauere an. "Ich freue mich auf viele weitere künstlerische Impulse, die die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Chefdirigent Michael Francis gemeinsam mit dem Intendanten Beat Fehlmann entwickeln", sagte der Kulturminister.

Fehlmann bezeichnete den Jahrestag als Zwischenschritt. "Das Jubiläum ist ein Prozess und schließt neben der Geschichte auch die Gegenwart und die Zukunft des Orchesters ein." Die Musikerinnen und Musiker wollten nicht nur Türen öffnen, sondern auch eine unmittelbare Nähe herstellen. "Es ist toll, dass diese Haltung mittlerweile eine 100-jährige Tradition hat", sagte der seit September 2018 amtierende Intendant. "Das Orchester fährt raus und ist in vielen verschiedenen Welten unterwegs. In einer urbanen Szene, in einer so vielfältigen Stadt wie Ludwigshafen, aber auch in der ländlichen Region."

Chefdirigent Francis meinte, ein Orchester bringe die Gesellschaft zusammen und stifte Gemeinschaft. "Musik ist nicht nur allein große Kunst, sondern hat auch eine ganz konkrete soziale Bindungskraft." Nicht nur die Qualität des Orchesters habe ihn bewogen, die Leitung zu übernehmen. "Mich hat auch die Mission erfüllt, zu den Menschen zu fahren und nicht nur eine Wirkungsstätte zu haben", betonte er.

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