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One Billion Rising: Tanzen gegen Gewalt an Frauen

Potsdam  

One Billion Rising: Tanzen gegen Gewalt an Frauen

13.02.2020, 13:08 Uhr | dpa

One Billion Rising: Tanzen gegen Gewalt an Frauen. Frauen tanzen auf dem Alten Markt in Potsdam

Frauen tanzen im Rahmen der Kampagne "One Billion Rising" auf dem Alten Markt in Potsdam. Foto: Sophia Kembowski/dpa/ZB/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit Tanz-Demos wollen Brandenburgerinnen am Valentinstag ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Die Aktionen in Potsdam, Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Rathenow, Angermünde und Prenzlau sind Teil der weltweiten Kampagne "One Billion Rising" ("Eine Milliarde erhebt sich").

Brandenburgs Frauenministerin Ursula Nonnemacher kündigte an, bei den Demos in Rathenow und Potsdam dabei zu sein. "Die Tanzaktionen in der ganzen Welt und auch in Brandenburg sind ein starkes Zeichen für Solidarität", sagte sie am Donnerstag laut Mitteilung. Gewalt gegen Frauen finde täglich und "mitten unter uns statt", führte sie aus. Als Beispiele nannte Nonnemacher Gewalt im Familien- und Beziehungsumfeld sowie sexuelle Belästigungen. Nach Angaben ihres Ministeriums gab es im Jahr 2019 allein in Brandenburg mehr als 3000 angezeigte Straftaten gegen Frauen im Zusammenhang mit sogenannter häuslicher Gewalt.

"One Billion Rising" wurde 2012 von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler initiiert. Der Name der Bewegung spielt auf eine UN-Statistik an, laut der eine von drei Frauen in ihrem Leben Opfer körperlicher Gewalt wird. Zum ersten Mal gab es die Aktion am 14. Februar 2013. Der Valentinstag wurde gewählt, weil er auch für die Liebe steht.

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