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Dreitägiger Warnstreik-Tag der Busfahrer geht zu Ende

Flensburg  

Dreitägiger Warnstreik-Tag der Busfahrer geht zu Ende

13.02.2020, 15:26 Uhr | dpa

Dreitägiger Warnstreik-Tag der Busfahrer geht zu Ende. Warnstreiks im Nahverkehr

Ein Schild mit der Aufschrift "Heute: Warnstreik!" und dem Logo der Gewerkschaft Verdi. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Der Warnstreik der Busfahrer hat den öffentlichen Nahverkehr in den vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins nach Angaben der Gewerkschaft Verdi auch am Donnerstag weitgehend lahmgelegt. "Der dreitägige Warnstreik, der bis Betriebsschluss am späten Donnerstagabend angesetzt war, hat unsere Tarifforderungen unterstrichen", sagte ein Verdi-Sprecher. Betroffen waren die Stadtbusse in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster. Parallel zum Warnstreik trafen sich die Tarifparteien am Donnerstag in Neumünster zur nächsten Verhandlungsrunde. Bis zum Nachmittag verlautete nichts darüber, ob es möglicherweise einen Durchbruch gegeben hat.

Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte am Vortag signalisiert, möglicherweise ein neues Angebot in den festgefahrenen Tarifverhandlungen vorzulegen - falls auch Verdi entgegenkomme.

Verdi ging mit der Forderung in die Verhandlungen, die Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar zu erhöhen. Der Tarifvertrag solle eine Laufzeit von zwölf Monaten bekommen. Die Arbeitgeber hatten die Forderung, die nach ihren Angaben etwa 14 Prozent Lohnerhöhung bedeuten würden, als überzogen abgelehnt. Sie boten jüngst eine dreijährige Laufzeit an mit drei Erhöhungsstufen mit insgesamt 9,1 Prozent: 110 Euro für 2020 (4,0 Prozent), 2,8 Prozent für 2021 und 2,3 Prozent für 2022.

Auch bei den Tarifverhandlungen mit den privaten Busunternehmen des Omnibus Verbands Nord (OVN) liegen die Forderungen der Tarifparteien weit auseinander. Der OVN deckt in vielen Kommunen und Kreisen die Schülerverkehre und den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) im Auftrag der öffentlichen Träger ab. Verdi hat Warnstreiks bis zum nächsten Verhandlungstermin am 28. Februar angekündigt.

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