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Uni: Wissenschaftliche Zusammenarbeit auch per E-Mail

Kassel  

Uni: Wissenschaftliche Zusammenarbeit auch per E-Mail

14.02.2020, 05:29 Uhr | dpa

Der Ausbruch des Coronavirus in China hat auch Auswirkungen auf den Austausch hessischer Unis mit Hochschulen in der Volksrepublik. So gibt es an einigen Unis beispielsweise klare Empfehlungen für Mitarbeiter zum Umgang mit Dienstreisen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Uni Kassel rät dazu, Dienstreisen vor allem in die Ausbruchsregion zu verschieben. "Bei Rückkehrern aus China appellieren wir an deren Verantwortungsbewusstsein, auf Krankheitssymptome zu achten", teilte ein Sprecher mit.

Die Uni Marburg will im kommenden Sommersemester keine Studierenden nach China entsenden. An der Technischen Universität in Darmstadt warten nach Angaben eines Sprechers Interessierte für ein Gastsemester erst einmal ab oder verschieben ihre Reise nach China.

Keine größeren Folgen sieht Hessens größte Uni in Frankfurt, die etwa mit Hochschulen in Peking und Shanghai kooperiert. Das Coronavirus führe aber zu keinen Einschränkungen der Beziehungen, sagte Vizepräsident Rolf van Dick. Es hielten sich aktuell keine Studierenden der Goethe-Uni in China auf. Es stünden auch keine Forschungsaufenthalte oder Austauschprogramme an, die verschoben werden müssten. "Die wissenschaftliche Zusammenarbeit ist nicht eingeschränkt. Das funktioniert auch gut per E-Mail", sagte er.

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