Sie sind hier: Home > Regional >

Staatsanwaltschaft: Bislang keine Schuld des Polizisten

Hoppstädten-Weiersbach  

Staatsanwaltschaft: Bislang keine Schuld des Polizisten

14.02.2020, 10:25 Uhr | dpa

Im Fall eines von einem Polizisten erschossenen Mannes aus dem Kreis Birkenfeld geht die Staatsanwaltschaft derzeit von keinem Fehlverhalten des Polizisten aus. "Die bislang geführten Ermittlungen haben keinen Anlass gegeben, ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten einzuleiten", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am Freitag. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Das Todesermittlungsverfahren sei aber noch nicht abgeschlossen, zurzeit warte man vor allem auf die Vorlage noch ausstehender Gutachten. Die Staatsanwaltschaft rechnet mit einem Abschluss des Verfahrens ins sechs bis acht Wochen.

Die Beweggründe des erschossenen Mannes seien auch drei Monate nach dem Vorfall unklar, sagte der Sprecher. Der 26-jährige Eritreer war im November 2019 mit einer Axt bewaffnet stundenlang durch Hoppstädten-Weiersbach gezogen, hatte einen Menschen bedroht und auf ein Auto eingeschlagen. Nach einer Großfahndung wurde der laut Staatsanwaltschaft aggressive Mann dann von einem Polizisten erschossen. Der anerkannte Flüchtling hatte im Kreis Birkenfeld gewohnt, aber dort keine feste Meldeadresse. Die Frage nach einem möglichen Motiv des Mannes war zunächst noch unbeantwortet. Auch musste noch geklärt werden, ob er krank war oder Drogen genommen hatte.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal