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Neonazi-Marsch durch Dresden nimmt andere Route als geplant

Dresden  

Neonazi-Marsch durch Dresden nimmt andere Route als geplant

15.02.2020, 15:49 Uhr | dpa

Neonazi-Marsch durch Dresden nimmt andere Route als geplant. Sitzblockade gegen Neonazis

Sitzblockaden gegen den geplanten Neonazi-Marsch in Dresden. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Wegen der vielen Gegendemonstranten ist ein von Neonazis geplanter Marsch durch Dresden zum Kriegsgedenken am Samstag auf eine andere Route ausgewichen. "Aufgrund zahlreicher Protestaktionen in der Stadt, nimmt die rechte Versammlung einen anderen Weg, als ursprünglich geplant", twitterte die Polizei am Nachmittag. Die - Schätzungen zufolge etwas mehr als tausend - Neonazis konnten nicht durch die Altstadt marschieren, sondern mussten auf eine Strecke am Rande der Innenstadt Richtung Hauptbahnhof ausweichen. Auf der rechten Versammlung wehten auch Fahnen aus Spanien, Italien, Frankreich und der Slowakei.

Auf der Gegenseite machten nach ersten Schätzungen der Veranstalter deutlich mehr als 2000 Menschen mobil. "Auf jeden Fall sind es mehr als erwartet", sagte eine Sprecherin vom Bündnis "Dresden Nazifrei". Die genaue Zahl lasse sich allerdings nur schwer abschätzen, weil sich unterwegs zahlreiche Menschen den beiden Protestzügen angeschlossen hätten und bei Ankommen in der Innenstadt zerstreut hätten. Verschiedene Initiativen um das Bündnis "Dresden nazifrei" hatten unter dem Motto "Nazis stören" zu Protesten aufgerufen.

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