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"Großes Kompliment": Höhn trifft und fliegt bei Sieg

Darmstadt  

"Großes Kompliment": Höhn trifft und fliegt bei Sieg

16.02.2020, 15:55 Uhr | dpa

"Großes Kompliment": Höhn trifft und fliegt bei Sieg. Der Darmstädter Victor Palsson (r) im Zweikampf mit Besar Halimi

Der Darmstädter Victor Palsson (r) im Zweikampf mit Besar Halimi. Foto: Hasan Bratic/dpa (Quelle: dpa)

Mit einer engagierten Leistung hat der SV Darmstadt 98 den ersten Heimsieg seit Ende Oktober errungen und seinen Platz im Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Gegen den SV Sandhausen gewann das Team von Trainer Dimitrios Grammozis am Sonntag mit 1:0 (0:0). Vor 14 310 Zuschauern am Böllenfalltor traf Immanuel Höhn (59. Minute). Nur drei Minuten später musste der Torschütze nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz.

"Ich muss Spielern und Fans ein ganz großes Kompliment machen", sagte Trainer Dimitrios Grammozis nach der Partie. Es sei zu großen Teilen ein Sieg der Leidenschaft gewesen. Seine Mannschaft ist damit seit nunmehr sieben Spielen unbesiegt.

Darmstadt kontrollierte die erste Halbzeit über weite Strecken, kam aber gegen defensiv gut organisierte Gäste kaum gefährlich vor das Tor. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte Darmstadts Torjäger Serdar Dursun, der am Tor vorbei köpfte (34.).

Ein Standard führte letztlich zum einzigen Tor des Tages: Einen Eckball von Tobias Kempe köpfte Höhn unbedrängt ins Tor. Kurz darauf sah der Innenverteidiger Gelb-Rot, nachdem er dem Sandhäuser Aziz Bouhaddouz an der Seitenlinie auf den Fuß getreten war. In der letzten halbe Stunde brachten die Lilien das Ergebnis clever und mit großem Kampf über die Zeit.

Der Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt mittlerweile komfortable acht Punkte, zu Rang drei waren es am Sonntag neun Zähler: Die Mannschaft steht im gesicherten Mittelfeld der Liga - und der Vertrag des Trainers läuft zum Saisonende aus.

"Wir würden diesen Weg gerne weitergehen", sagte Grammozis, als er auf eine Vertragsverlängerung angesprochen wurde. Es hänge jetzt von den Verantwortlichen ab. Die hielten sich auch nach der Partie bedeckt. "Wir machen uns grundsätzlich keinen Druck", sagte Präsident Rüdiger Fritsch.

"Wir sprechen jede Woche miteinander", sagte der Sportliche Leiter Carsten Wehlmann. "Das sind absolut positive Gespräche. Wir sind zufrieden mit der Arbeit. Von daher sollte dem nicht viel im Wege stehen."

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