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HeidelbergCement erwartet auch 2020 gute Baustoffnachfrage

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HeidelbergCement erwartet auch 2020 gute Baustoffnachfrage

18.02.2020, 12:29 Uhr | dpa

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement zeigt sich nach einem Umsatz- und Ergebniszuwachs 2019 zuversichtlich für das laufende Jahr. Der Vorstand erwartet, dass sich die Baustoffnachfrage 2020 in vielen Märkten weiter positiv entwickelt, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Dies gelte vor allem für die Wachstumsmärkte. Entscheidend für das tatsächliche Ausmaß des Wachstums seien jedoch die lokale wirtschaftliche Entwicklung, der Umfang der öffentlichen Investitionen und die Entwicklung der Kreditkosten für die Immobilienfinanzierung.

"Wir haben das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen", sagte der neue Unternehmenschef Dominik von Achten, der den Posten Anfang Februar vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden Bernd Scheifele übernommen hatte. Alle Konzernregionen hätten zum guten Ergebnis beigetragen.

Im Tagesgeschäft lief es 2019 für die Heidelberger vor allem in Europa besser, allerdings entwickelte sich das Schlussquartal in Süd- und Westeuropa schwächer. Das Unternehmen begründete dies unter anderem mit Streiks in Frankreich und Auswirkungen des Brexits. Deutlich nach oben ging es für HeidelbergCement auch in der Region Asien-Pazifik. Schwächer entwickelte sich im Gesamtjahr auf vergleichbarer Basis hingegen das Geschäft in Nordamerika. Hier belasteten vor allem Rückgänge in Kanada das Ergebnis.

Im Februar hatte HeidelbergCement wegen einer schwächeren Umsatzentwicklung bereits früher als geplant Eckdaten für 2019 veröffentlicht. Der Umsatz legte dank des Baubooms in Deutschland und weltweiten Infrastrukturprogrammen um vier Prozent auf knapp 18,9 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Wechselkurse, Zu- und Verkäufe sowie Effekte aus neuen Bilanzierungsregeln betrug der Anstieg zwei Prozent. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um rund 15 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei gut zwei Prozent.

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