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Linke: mehr Werbung für Volksinitiative "Bildungsaufstand"

Schwerin  

Linke: mehr Werbung für Volksinitiative "Bildungsaufstand"

19.02.2020, 14:31 Uhr | dpa

Linke: mehr Werbung für Volksinitiative "Bildungsaufstand". Simone Oldenburg (Die Linke)

Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende der Linken im Schweriner Landtag. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die oppositionelle Linke flankiert ihre Volksinitiative für eine bessere Bildung in Mecklenburg-Vorpommern mit einer landesweiten Plakataktion. Anlass sei der Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2020. Ab dem Wochenende sollen an vielen Orten des Landes, darunter Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock und Schwerin, Plakate mit dem Titel "Unterricht statt Ausfall" zu sehen sein, wie die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg, am Mittwoch in Schwerin ankündigte.

Oldenburg beklagte erneut den hohen Unterrichtsausfall an den Schulen des Landes. "Jährlich fällt eine viertel Million Stunden Unterricht komplett aus, das heißt: kein Vertretungsunterricht, nicht einmal Stillarbeit oder Klassenzusammenlegung", sagte sie. Der Mangel an Lehrern sei auch Folge eines nicht zeitgemäßen Lehramtsstudiums, das ein großer Anteil der Studenten im Land vorzeitig abbreche. Der SPD/CDU-Landesregierung warf sie vor, die Probleme auszublenden und nötige Reformen nicht anzugehen.

"Deshalb haben wir eine Volksinitiative gestartet. Mit unserem "Bildungsaufstand" wollen wir bessere Unterrichtsbedingungen erreichen", erklärte Oldenburg. Kernforderungen seien die Einstellung von 1000 zusätzlichen Lehrkräften, kleinere Klassen, mehr Unterricht in Deutsch und Mathematik in Grundschulen und weniger Unterrichtsausfall. Erst Mitte Dezember hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dem Landtag eine von 8000 Menschen unterschriebene Petition überreicht, in der höhere Ausgaben für die Bildung gefordert werden.

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