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Kirchenpräsident unterstützt neues Rettungsschiff

Leer (Ostfriesland)  

Kirchenpräsident unterstützt neues Rettungsschiff

20.02.2020, 09:53 Uhr | dpa

Die Evangelisch-reformierte Kirche in Deutschland sieht ihre Beteiligung an einem neuen Rettungsschiff für Flüchtlinge im Mittelmeer als wichtiges Symbol. "Diese Initiative ist nicht ohne Risiko", sagte Kirchenpräsident Martin Heimbucher der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag. "Sie ist auch ein Symbol, aber ein wichtiges und richtiges".

Das kirchliche Rettungsschiff des Bündnisses United4Rescue soll am Donnerstagnachmittag in Kiel getauft werden. Es soll im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Der Ankauf geht auf eine Resolution des evangelischen Kirchentages von 2019 zurück. An dem Bündnis sind viele Gruppen aus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt, aber auch Sozial- und Menschenrechtsorganisationen.

"Ein EKD-Schiff wird die Flüchtlingsproblematik nicht lösen", sagte Heimbucher. "Aber hier nichts zu tun ist eben auch nicht zu verantworten." Es habe in seiner Kirche vereinzelt Kritik gegeben, auch einige Austritte, doch die überwiegende Mehrheit der Gemeindemitglieder sehe das Projekt positiv. Die Evangelisch-reformierte Kirche ist eine Gliedkirche der EKD.

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