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Plattner-Stiftung erwirbt teuersten Monet "Getreideschober"

Potsdam  

Plattner-Stiftung erwirbt teuersten Monet "Getreideschober"

20.02.2020, 18:23 Uhr | dpa

Plattner-Stiftung erwirbt teuersten Monet "Getreideschober". Getreideschober

Eine Fau geht während des Presserundgangs zur Ausstellung "Monet.Orte" im Museum Barberini an den Bildern „Getreideschober in der Mittagssonne“ (1890), „Getreideschober“ (1890) und „Verschneiter Getreideschober in der Sonne“ (1891, r) vorbei. Die Ausstellung ist vom 22. 02. bis zum 01. 06. 2020 zu sehen. Foto: Soeren Stache/dpa (Quelle: dpa)

Die Stiftung des SAP-Mitgründers Hasso Plattner ist Käufer des teuersten Gemäldes des französischen Künstlers Claude Monet, das jemals erworben wurde. Den Erwerb des Bildes "Getreibeschober" (1890) gab Plattner am Donnerstag bei der Vorstellung der neuen Ausstellung "Monet.Orte" im Potsdamer Museum Barberini bekannt. Das Bild war im vergangenen Jahr für knapp 111 Millionen US-Dollar in New York erworben worden, wie das Museum bestätigte.

Für das Werk habe man sich eigentlich ein Limit gesetzt, das weit unter dem Preis gelegen habe, sagte Plattner. "Aber dann erfuhr ich, dass das Bild, wenn ich es nicht nehme, nach China gehen würde, und da habe ich dann gesagt, das kann nicht passieren." Die "Vier Heuhaufen, von links angeleuchtet", wie Plattner das Werk des Impressionisten nennt, werde ein "Leuchtturm" in der Sammlung des Museums sein.

Vom 22. Februar an können Besucher das Bild in der neuen Monet-Ausstellung im Museum sehen. Es wurde nach Museumsangaben 1892 von der Chicagoer Kunstsammlerin Bertha Palmer erworben, die damals eine der größten Sammlungen französischer Landschaftsmalerei außerhalb von Paris besaß.

Inklusive des "Getreibeschobers" wird das Barberini vom 5. September an 104 Werke von mehr als 20 impressionistischen und post-impressionistischen Künstlern in einer Dauerausstellung zeigen - allesamt aus der Sammlung von Museumsgründer Plattner. Unter den Künstlern sind Pierre-Auguste Renoir, Henri-Edmond Cross und Alfred Sisley. Mit der Sammlung gewinne die deutsche Kunstlandschaft neben anderen wichtigen Häusern im Land einen weiteren Standort, der über einen herausragenden Bestand impressionistischer und post-impressionistischer Werke verfüge, sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider.

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