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Caffier fordert von Hansa-Führung Abgrenzung von Ultra-Fans

Rostock  

Caffier fordert von Hansa-Führung Abgrenzung von Ultra-Fans

24.02.2020, 17:11 Uhr | dpa

Caffier fordert von Hansa-Führung Abgrenzung von Ultra-Fans. Lorenz Caffier (CDU)

Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einem Eklat beim vergangenen Heimspiel hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) die Vereinsführung des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock aufgefordert, sich von seinen extremen Fans nachhaltig abzugrenzen. "Der Verein FC Hansa Rostock ist aufgefordert, sich jetzt mehr denn je von solchen Fans zu distanzieren", sagte Caffier in einer Mitteilung des Ministeriums für Inneres und Europa am Montag.

Auf der Südtribüne des Ostseestadions war am Samstag im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt von den Ultras ein Banner gezeigt worden, auf dem unter anderem "Tod und Hass der Polizei" zu lesen war. "Wir machen eine Schweigeminute gegen Tod und Hass und dann hauen irgendwelche Dummköpfe so ein Transparent raus - das geht überhaupt nicht! Das ist traurig", sagte Hansa-Chef Robert Marien dem "Sportbuzzer".

Marien bezeichnete die Aktion als "geistig sehr schwach" und erwartet eine Bestrafung seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der Hansa-Chef will sich in dieser Woche bei der Tagung des Örtlichen Ausschusses für Sport und Sicherheit (ÖASS), an der zweimal jährlich alle Sicherheitspartner teilnehmen, entschuldigen. "Ich erwarte, dass dort Maßnahmen besprochen werden, die das Zeigen solcher Hassbotschaften im Stadion nicht mehr ermöglichen", sagte Innenminister Caffier.

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