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Coronavirus in Italien: Hessen in Austausch mit Experten

Wiesbaden  

Coronavirus in Italien: Hessen in Austausch mit Experten

25.02.2020, 15:40 Uhr | dpa

Mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus in Italien stimmt sich Hessen fortlaufend mit Experten im Bund, in den Ländern und in anderen europäischen Staaten ab. "Alle Behörden und Ressorts auf europäischer, Bundes- und Länderebene stehen in ständigem engen Austausch über die Situation", teilte das Sozialministerium in Wiesbaden auf Anfrage mit. Die wissenschaftliche Grundlage für die Lageeinschätzungen lieferten die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Robert-Koch-Institut und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, eine EU-Agentur.

Das Sozialministerium stehe ebenso in ständigem Austausch mit den kommunalen Gesundheitsämtern, erklärte eine Ministeriumssprecherin. Den Gesundheitsämtern obliege gemäß Infektionsschutzgesetz die Bewertung des Gesundheitsrisikos und die Einschätzung, ob und welche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig sind.

"Käme die Gesundheitsbehörde zu dem Schluss, dass eine Situation von übergeordneter Bedeutung vorliegt, ist das weitere Vorgehen mit den übrigen Landesressorts abzustimmen", teilte die Sprecherin weiter mit. Für den Bereich Sicherheit und Ordnung sei das Hessische Innenministerium zuständig. "Die Behörden entscheiden dann im Einzelfall, welche Maßnahmen im öffentlichen Raum notwendig und verhältnismäßig sind."

Das Sozialministerium schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung durch das Sars-CoV-2 in Hessen nach eigenen Angaben weiterhin als gering ein.

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