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Ifo-Institut: Bessere Stimmung bei ostdeutschen Unternehmen

Dresden  

Ifo-Institut: Bessere Stimmung bei ostdeutschen Unternehmen

27.02.2020, 12:52 Uhr | dpa

Nach einer Flaute zu Jahresbeginn hat sich die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft wieder leicht aufgehellt. Sowohl die Lageeinschätzungen der befragten Unternehmer als auch die jeweiligen Geschäftserwartungen hätten sich im Februar verbessert, teilte das Ifo-Institut in Dresden am Donnerstag mit. Das mache sich den Angaben zufolge bei den Industrieunternehmen bemerkbar, die sowohl ihre laufenden Geschäfte als auch die Erwartungen für die kommenden Monate deutlich positiver einschätzten. Das Bauhauptgewerbe gibt sich ebenfalls optimistisch für die nächsten sechs Monate - ebenso der Handel. Für die ostdeutschen Dienstleistungsunternehmen hingegen ging der Geschäftsklimaindex leicht zurück.

In den Befragungen Mitte Februar spiegelten sich allerdings noch nicht mögliche wirtschaftliche Auswirkungen durch das neuartige Coronavirus wider, sagte der stellvertretende Institutsleiter Joachim Ragnitz der Deutschen Presse-Agentur. Es sei daher damit zu rechnen, dass sich im März die Geschäftserwartungen verschlechtern. Zudem sei es möglich, dass die Ausbreitung des Coronavirus die Konjunkturentwicklung beeinträchtige.

Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Der Ifo-Index gilt als sehr treffsicherer Frühindikator für den weiteren konjunkturellen Verlauf.

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