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Kampfkandidatur um Präsidentenamt bei Bayerns Jägern

Lindau (Bodensee)  

Kampfkandidatur um Präsidentenamt bei Bayerns Jägern

28.02.2020, 07:11 Uhr | dpa

Kampfkandidatur um Präsidentenamt bei Bayerns Jägern. Jäger

Ein Jäger hat sein geöffnetes Jagdgewehr um die Schulter hängen. Foto: dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Beim Spitzenverband der bayerischen Jäger wird es voraussichtlich zu einer Kampfabstimmung um den Präsidentenposten kommen. Beim diesjährigen Landesjägertag Ende März in Lindau wollen sich nach derzeitigem Stand zwei Kandidaten um das Amt als Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) bewerben. Der langjährige Pressesprecher des Verbandes und Vizepräsident, Thomas Schreder, will neuer Chef werden. Gegen ihn will der Freie-Wähler-Politiker Roland Weigert, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium in München, antreten.

Nach mehr als 25 Jahren an der Spitze des Verbandes wird in Lindau Jägerpräsident Jürgen Vocke nicht mehr kandidieren. Er lässt sein Amt bereits ruhen, nachdem die Staatsanwaltschaft wegen möglicher finanzieller Unregelmäßigkeiten gegen ihn ermittelt.

Ein BJV-Funktionär hatte gegen Vocke Strafanzeige erstattet, nachdem es bei der Prüfung des Finanzabschlusses 2018 Hinweise auf fragwürdige Vorgänge gab. Gegen den Noch-Präsidenten wird nun wegen Verdachts der Untreue und Unterschlagung ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft München I geht es um private Auslagen, den Dienstwagen und die Beschäftigung von Vockes Tochter bei einem BJV-nahen Unternehmen. Auch gegen den früheren Schatzmeister des Verbandes wird ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Untersuchung voraussichtlich bald abgeschlossen werden.

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