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DWD: Wärmster Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Offenbach am Main  

DWD: Wärmster Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

28.02.2020, 12:53 Uhr | dpa

Der zu Ende gehende Winter in Berlin ist der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen. 5,1 Grad erreichten die Temperaturen im Schnitt - ein neuer Rekord, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer ersten Ergebnisauswertung seiner Messstationen am Freitag mitteilte. Demnach galt der Winter 2006/2007 als wärmster Winter. 4,9 Grad Durchschnittstemperatur wurden damals gemessen. Das vieljährige Temperaturmittel liegt bei 0,4 Grad. Sonnenscheindauer und Niederschlag lagen ebenfalls über dem vieljährigen Mittel: Die Sonne schien gut 170 Stunden, es fielen rund 150 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die Daten des DWD beruhen auf einer ersten Auswertung der Ergebnisse von rund 2000 Messstationen. Demnach war der zu Ende gehende Winter in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen (4,1 Grad). Ein großer Teil Europas habe sich zwischen November und Ende Februar dauerhaft in einer kräftigen, extrem milden Südwestströmung befunden. "Sie sorgte in Deutschland vielerorts für einen "Totalausfall" des Winters", erklärte der DWD in Offenbach. Auch Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen den Angaben zufolge in Deutschland deutlich über dem vieljährigen Mittel.

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