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Betrugsmasche Coronavirus: Anrufer fordern Geld

Mühlenbecker Land  

Betrugsmasche Coronavirus: Anrufer fordern Geld

28.02.2020, 16:43 Uhr | dpa

Betrugsmasche Coronavirus: Anrufer fordern Geld. Blaulicht

Blaulicht an einem Polizeiauto. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einer angeblichen Coronavirus-Erkrankung haben Enkeltrickbetrüger in Mühlenbecker Land (Landkreis Oberhavel) versucht, an Bargeld zu kommen. Gleich drei Vorfälle am Donnerstag seien bekannt geworden, teilte die Polizei am Freitag mit. In einem Fall habe ein 85 Jahre alter Mann bereits das geforderte Geld abgehoben. Seine Schwiegertochter hatte jedoch die Polizei alarmiert, die den Mann noch vor der Geldübergabe stoppen konnte, wie die Beamten berichteten.

Der 85-Jährige erhielt den Polizeiangaben zufolge zuerst einen Anruf von seinem vermeintlichen Sohn, der sich wegen einer Infizierung mit dem Coronavirus in Behandlung befinde. Kurze Zeit später habe sich ein zweiter Mann am Telefon gemeldet, sich als Oberarzt eines Krankenhauses ausgegeben und dem Senior mitgeteilt, dass für die Behandlung seines Sohnes 22 000 Euro benötigt werden.

Zwei 82 und 67 Jahre alte Frauen erhielten Anrufe eines Mannes, der sich als ihr Enkel ausgab. Er habe den beiden Seniorinnen erzählt, dass er sich wegen einer Erkrankung mit dem Coronavirus gerade in Behandlung befinde und dafür Geld benötige, hieß es. In beiden Fällen wurden 100 000 Euro gefordert. Die Frauen gingen nicht auf die Forderungen ein, sondern erstatteten Anzeige, wie die Beamten weiter berichteten. Der Mann am Telefon soll klar und hochdeutsch gesprochen und dabei etwas heiser geklungen haben.

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