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Schwarze Serie gegen Dresden: Regensburger "wie die Deppen"

Regensburg  

Schwarze Serie gegen Dresden: Regensburger "wie die Deppen"

28.02.2020, 20:37 Uhr | dpa

Schwarze Serie gegen Dresden: Regensburger "wie die Deppen". Patrick Schmidt und Chima Sean Okoroji

Patrick Schmidt von Dynamo Dresden (l.) und Chima Sean Okoroji von Regensburg im Zweikampf. Foto: Matthias Balk/dpa (Quelle: dpa)

Am Ende kamen sich die Regensburger wie Trottel vor. Trotz einer Führung konnten die Oberpfälzer in der 2. Fußball-Bundesliga erneut nicht gegen Dynamo Dresden gewinnen. Der SSV Jahn musste am Freitagabend gegen den Tabellenletzten ein bitteres 1:2 (0:0) hinnehmen. "Das war bisher der schwächste Gegner bei uns im Stadion, wir hatten die vollkommen im Griff", klagte Kapitän Marco Grüttner nach der zehnten Saisonniederlage. "Wir haben sie wieder eingeladen, das haben sie zweimal ausgenutzt - und dann stehen wir da wie die Deppen."

Vor 11 309 Zuschauern hatte es für den Jahn nach zuvor fünf Niederlagen und zwei Remis in der 2. Bundesliga gegen Dresden eigentlich gut ausgesehen. Doch das 1:0 durch Erik Wekesser (63. Minute) hatte nicht lange Bestand. Die Winter-Neuzugänge Patrick Schmidt (70.) und Simon Makienok (77.) sorgten bei den Sachsen für das fast schon vergessene Gefühl eines Auswärtsdreiers. Zuletzt hatte Dynamo am 1. April beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue auswärts gewonnen. "Das war natürlich eine große Erleichterung", räumte Schmidt ein.

Regensburgs Coach Mersad Selimbegovic vertraute derselben Startelf wie beim 0:2 beim VfB Stuttgart. Dresdens Coach Markus Kauczinski bot die Winterneuzugänge Godsway Donyoh und Makienok erstmals in der Startelf auf. Sein Team trat sehr defensiv auf, der Jahn war die bessere Elf. Doch die Sturmreihe um Andreas Albers scheiterte wiederholt an Torhüter Kevin Broll, die schlechte Chancenverwertung nach der Winterpause setzte sich auch in diesem Heimspiel fort.

Nach der Pause nahm die Partie Fahrt auf, erst recht nach der verdienten Führung durch Wekesser. Dresden schlug zurück und bejubelte dank Schmidt den ersten Auswärtstreffer nach vier Spielen ohne eigenes Tor. Makienok drehte das Spiel. Die Regensburger bemühten sich bis zum Schluss um den Ausgleich, doch die Misserfolgsserie gegen Dynamo konnten sie nicht beenden.

"Das war Unvermögen, ganz klar. Wir haben gegen einen Gegner gespielt, den wir richtig in der Mangel hatten, gehen in Führung - und auf einmal ist uns der Mut weg gewesen", haderte Regensburgs Verteidiger Marcel Correia. "Dann haben wir ganz einfache Fehler gemacht. Das Spiel darfst du niemals verlieren."

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