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Parteien verurteilen Angriff auf CDU-Büro scharf

Eisenach  

Parteien verurteilen Angriff auf CDU-Büro scharf

06.03.2020, 10:46 Uhr | dpa

Parteien verurteilen Angriff auf CDU-Büro scharf. Angegriffenes Eisenacher CDU-Büro

Eine teilweise zertrümmerte Glasscheibe des Eisenacher CDU-Wahlkreisbüros. Foto: --/CDU-Eisenach/dpa (Quelle: dpa)

Ein Angriff auf ein CDU-Wahlkreisbüro in Eisenach hat für Bestürzung unter Politikern gesorgt. "Dieser Anschlag ist ein Angriff auf unsere Demokratie und damit eine Attacke auf uns alle", schrieb Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) am Freitag via Twitter. "Ich verabscheue diese Tat." CDU-Fraktionsvize Raymond Walk, dessen Abgeordnetenbüro betroffen war, sprach ebenfalls per Twitter von einem "feigen Anschlag": "Gewalt kann nie legitimes Mittel politischer Auseinandersetzung sein!"

Nach Angaben der Polizei warfen Unbekannte am frühen Freitagmorgen einen Stein durch die Scheibe des CDU-Büros. Daran sei ein Umschlag mit weißem Pulver befestigt gewesen, sagte der Sprecher der Landespolizeidirektion Patrick Martin. Ersten Erkenntnissen zufolge ging von dem Pulver keine akute Gefahr aus. Um welchen Stoff es sich handelt, werde durch weitere kriminaltechnische Untersuchungen geklärt. Verletzt wurde niemand.

In dem Fall ermittelt inzwischen der Staatsschutz gegen Unbekannt, wie die Polizei mitteilte. Dies gehe in alle Richtungen und es werde ein mögliches politisches Motiv einbezogen. In dem Eisenacher Gebäude befinden sich außer Walks Wahlkreisbüro auch die Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes und das Büro des Bundestagsabgeordneten Christian Hirte.

Vertreter anderer Parteien erklärten sich am Freitag solidarisch. Gegen solche Gewalttaten gelte es zusammenzustehen über Parteigrenzen hinweg, schrieb der FDP-Abgeordnete Robert-Martin Montag auf Twitter. Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) betonte, dass ein solcher Angriff "uns alle" treffe: "Hass und Hetze führen zu Taten. Das ist einfach nur schärfstens zu verurteilen." Solche Angriffe seien "absolut inakzeptabel", erklärte auch der Co-Vorsitzende der Thüringer AfD, Stefan Möller.

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