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Nach Coronavirus-Verdacht: Landrat mahnt zu Besonnenheit

Neuruppin  

Nach Coronavirus-Verdacht: Landrat mahnt zu Besonnenheit

10.03.2020, 12:52 Uhr | dpa

Nach Coronavirus-Verdacht: Landrat mahnt zu Besonnenheit. Amtsverwaltung Neustadt/Dosse

Ein Zettel mit Schließzeiten hängt an einer Tür der Amtsverwaltung Neustadt (Dosse). Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Der Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin hat mit Blick auf die Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus-Verdachts in Neustadt (Dosse) zu Ruhe und Besonnenheit aufgerufen. Die Maßnahmen dienten rein der Vorsorge, sagte Ralf Reinhardt (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei, dass alle weiterhin Ruhe bewahrten.

Weil Lehrer der Prinz-von-Homburg-Schule in der Kleinstadt und auch Mitarbeiter eines Gestüts mit einer mit dem neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) infizierten Berlinerin Kontakt hatten, musste sich ein großer Personenkreis in häusliche Isolation begeben. Die Gesamtschule, der Hort sowie zwei Reitinternate bleiben vorsorglich bis einschließlich 17. März geschlossen. Dann endet die mögliche Inkubationszeit.

Die schätzungsweise 2250 Menschen, die sich in häusliche Quarantäne begeben haben, sind demnach über mehrere Landkreise Brandenburgs und weitere Bundesländer verteilt.

Zunächst war für 19 Personen, die am 2. März in längerem Kontakt mit der infizierten Berlinerin standen, vom Gesundheitsamt eine häusliche Isolation angeordnet worden. Die Testergebnisse stehen noch aus. Später erging an die anderen schätzungsweise 2250 Menschen, darunter Schüler, Verwaltungsmitarbeiter und ihre Angehörigen der Appell, zuhause zu bleiben und entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten, erklärte Reinhardt.

Erfreut zeigte sich der Landrat, dass die Menschen vernünftig und besonnen mit der Situation umgingen. An die Bevölkerung appellierte er, auch im eigenen Interesse große Veranstaltungen zu meiden. Der Landkreis versuche zudem - über die Internetseite und die geschaltete Hotline - Informationen auch an die Betroffenen direkt weiterzugeben.

Der Landkreis hatte sich am Montag von deutlich höheren Zahlen distanziert, die der Amtsdirektor von Neustadt (Dosse) genannt hatte. Er sprach von 4000 bis 5000 Menschen.

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