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Wasserstoff-Pipeline ins Ruhrgebiet geplant

Lingen (Ems)  

Wasserstoff-Pipeline ins Ruhrgebiet geplant

17.03.2020, 17:27 Uhr | dpa

Zwischen dem Emsland und dem Ruhrgebiet soll eine Wasserstoff-Pipeline entstehen. Die Leitungen zwischen Lingen und Gelsenkirchen sollen Ende 2022 einsatzbereit sein, teilten die an dem Projekt beteiligten Unternehmen am Dienstag mit.

In Lingen errichtet der Energiekonzern RWE eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage zur Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff. Der Rohstoff soll dann über die Leitungen zu industriellen Abnehmern wie Raffinerien und Chemieparks in Lingen, Marl und Gelsenkirchen transportiert werden. Wasserstoff aus Windkraft gilt als wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Industrieproduktion.

Für das Projekt sollen bereits vorhandene Gasleitungen auf den Transport von Wasserstoff umgestellt werden. Die Leitungen sollen, wie bei Strom und Gas, auch anderen Erzeugern und Händlern offen stehen. An dem Projekt sind neben RWE der Mineralölkonzern BP, der Chemiekonzern Evonik sowie die Netzbetreiber Nowega und OGE beteiligt.

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