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Um Grenzstaus zu verhindern: Autoverkehr wird umgeleitet

Handewitt  

Um Grenzstaus zu verhindern: Autoverkehr wird umgeleitet

19.03.2020, 15:47 Uhr | dpa

Um Grenzstaus zu verhindern: Autoverkehr wird umgeleitet. Deutsch-dänischer Grenzübergang in Ellund

Deutsch-dänischer Grenzübergang in Ellund. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Um einen reibungslosen Verkehr zu gewährleisten und Staus an der deutsch-dänischen Grenze so gut es geht zu vermeiden, leitet die dänische Polizei zu bestimmten Tageszeiten den Verkehr Richtung Grenze um. So soll morgens und nachmittags unter anderem der Autoverkehr von der Autobahn weggeführt und über den Grenzübergang Krusau/Kupfermühle über die Bundesstraße geleitet werden, teilte die Polizei Südjütland am Donnerstag mit. Über die Autobahn würde zu Stoßzeiten dann nur noch der Lastwagenverkehr über die Grenze rollen.

Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizeidirektion Flensburg, bestehen am Grenzübergang Ellund im Zuge der A7 etwa 10, 15 Minuten Wartezeit auf der dänischen Seite. Der Verkehr staut sich demnach vielleicht auf zwei bis vier Kilometern.

Den Angaben der dänischen Polizei zufolge plant die deutsche Polizei ein ähnliches Vorgehen wie auf dänischer Seite, um den Verkehr nach Dänemark zu erleichtern. Man arbeite gut und eng mit der deutschen Polizei zusammen, sagte Polizeidirektor Jørgen Meyer. Gemeinsam würden Prioritäten gesetzt, damit der Warentransport reibungslos über die Grenze verlaufen könne. Man stehe im täglichen Dialog und verfolge die neuen Verkehrsbedingungen genau.

Seit Montagmorgen dürfen nur noch Deutsche, Pendler, Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland und der Güterverkehr über die Grenze nach Deutschland fahren. Ausländische Reisende ohne triftigen Grund dürfen nicht mehr einreisen. Damit soll die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus eingedämmt werden. Bereits am Samstag hatte Dänemark die Grenze seinerseits weitgehend geschlossen: Touristen und Ausländer ohne konkreten Grund für eine Einreise dürfen zunächst bis Ostern nicht mehr ins Land.

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