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Corona: Neubrandenburg büßt rund eine Million Euro ein

Neubrandenburg  

Corona: Neubrandenburg büßt rund eine Million Euro ein

20.03.2020, 13:25 Uhr | dpa

Als drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern rechnet Neubrandenburg durch die Corona-Krise mit Einbußen von rund einer Million Euro. "Das haben Berechnungen für die Zeit bis Ende April ergeben", sagte Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Freitag. Dazu tragen unter anderem Verluste bei Tochterunternehmen wie der Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH bei, die viele Konzerte, Tagungen und andere Veranstaltungen ausfallen lassen muss. Die knapp 30 Mitarbeiter bauen Überstunden ab oder sind in Kurzarbeit, wie Witt sagte.

Trotzdem wolle man bedürftigen Firmen helfen. "Wir planen Stundungen von Gewerbesteuern und Ladenmieten", sagte Witt. Ein völliger Erlass sei aber nicht möglich, da sich die Stadt in der Haushaltkonsolidierung unter Aufsicht des Landes befinde. Wie genau die Maßnahmen aussehen sollen, werde in täglichen Telefonkonferenzen mit den fünf anderen größeren Städten im Nordosten und dem Städte- und Gemeindetag abgestimmt. "Wir wollen keinen Alleingang."

Die Verwaltung halte die Arbeitsfähigkeit aufrecht, indem man eine Vielzahl der 530 Mitarbeiter ins "Home-Office" geschickt und die beiden Standorte strikt voneinander getrennt habe. Einen Corona-Fall gebe es bisher nicht, von Quarantäne seien nur vereinzelt Mitarbeiter betroffen, die aus dem Urlaub kamen. Neubrandenburg hat im Jahr rund 31 Millionen Euro an Gewerbesteuer und steht damit hinter Rostock an zweiter Stelle. Mit rund 64 000 Einwohnern liegt die Stadt hinter Rostock und Schwerin.

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