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Brandenburger Tierhalter setzen auf Solidarität

Teltow  

Brandenburger Tierhalter setzen auf Solidarität

22.03.2020, 15:08 Uhr | dpa

Die Brandenburger Tierhalter setzen in der Corona-Krise jetzt auf die Solidarität der Betriebe untereinander. "Tiere können nicht im Homeoffice betreut werden", sagte Lars Schmidt, Mitglied des Vorstandes des Landesbauernverbandes und selbst Milchviehalter im Havelland, am Sonntag. Kühe müssten täglich gefüttert und gemolken werden. Dazu benötigten Jungtiere Betreuung.

"Wenn bei einem Landwirt Mitarbeiter ausfallen, weil sie in Quarantäne sind, werden Kollegen helfen", ist sich Schmidt sicher. Schon jetzt sei in Betrieben entlang der Oder an der deutsch-polnischen Grenze zu spüren, dass polnische Erntehelfer fehlten. Viele pendelten aus ihren Heimatorten zur Arbeit nach Brandenburg. Aufgrund der Ansteckungsgefahr würden es weniger. In Gesprächen mit seinen Berufskollegen spüre er die Sorge vor der Zukunft.

Der Landesbauernverband hat unterdessen Menschen, deren Einkommen aufgrund der Corona-Krise ausfällt, angeboten, neue Verdienstmöglichkeiten in der Landwirtschaft ins Auge zu fassen. Vielerorts suchten Landwirte Helfer. Interessierte könnten sich auf www.saisonarbeit-in-deutschland.de über Möglichkeiten informieren.

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