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Weniger Busse, aber zu voll: Besser nicht einsteigen

Neubrandenburg  

Weniger Busse, aber zu voll: Besser nicht einsteigen

24.03.2020, 08:17 Uhr | dpa

Bus-Fahrgäste müssen an der Mecklenburgische Seenplatte wegen der Corona-Krise mit einem stark ausgedünnten Fahrplan zurechtkommen. Nun sollen sie - wenn in der Folge nun Busse zu voll sind - lieber gar nicht einsteigen. Dazu hat der Landkreis die Reisenden in einer Pressemitteilung aufgefordert.

Zuvor hatte der Kreis den Busverkehr im Zuge der Corona-Krise sehr eingeschränkt. So fahren Busse in den Städten Neubrandenburg, Neustrelitz, Demmin und Waren an der Müritz wochentags nur noch wie Sonntags, obwohl viele Menschen weiter zur Arbeit müssen.

Das hatte in einigen Städten dazu geführt, dass die wenigen Busse im Berufsverkehr viel voller sind als vorher. Damit konnten Passagiere auch die inzwischen geforderten Mindestabstände von 1,5 Meter - was laut Landkreis bedeutet, nur jeden zweiten Sitzplatz zu nutzen - nicht mehr einhalten.

"Sollte doch einmal ein Bus zu voll sein, dann empfiehlt es sich, auf die Fahrt zu verzichten", hieß es vom Kreis, denn Gesundheit gehe vor. Zu Forderungen, die Busse zu Zeiten des Berufsverkehrs wieder häufiger einzusetzen, äußerte sich der Landkreis nicht.

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