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Einsätze mit "Coronabezug": Polizei schickt Skifahrer heim

Dresden  

Einsätze mit "Coronabezug": Polizei schickt Skifahrer heim

24.03.2020, 16:30 Uhr | dpa

Einsätze mit "Coronabezug": Polizei schickt Skifahrer heim. Polizei Sachsen

Polizisten stehen zur Beobachtung an einem Radweg. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Sachsen hat die Polizei zahlreiche Verstöße gegen das zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verhängte Kontaktverbot festgestellt. Die Polizeidirektion Dresden registrierte am Montag insgesamt 57 Einsätze mit "Coronabezug", teilte die Behörde am Dienstag mit. Fast alle Fälle konnten mit Verweis auf die bestehenden Allgemeinverfügungen kommunikativ gelöst werden, hieß es. Schwerpunkt seien die Abendstunden zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr. In dieser Zeit komme in der Stadt Dresden auch die Reiterstaffel zum Einsatz.

Die Polizeidirektion Leipzig erfasste 40 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung. In den meisten Fällen wurde vorgegeben, von den Regeln nichts gewusst zu haben. So bediente ein Kneipenwirt im Leipziger Stadtteil Alt-Lindenau fünf Gäste. Der Wirt musste sein Lokal umgehend schließen. In Pegau (Kreis Leipzig) und Leipzig-Heiterblick schritt die Polizei nach eigenen Angaben bei Grillpartys ein.

Sportlich, aber unerlaubt waren Freizeitsportler in Oberwiesenthal unterwegs. Eine 23-Jährige und ein 68 Jahre alter Mann aus Altenburg sowie ein 21-jähriger Skifahrer aus Markneukirchen wurden mit Platzverweisen nach Hause geschickt. In Zschorlau (Erzgebirgskreis) hatten sich vor einem Einkaufsmarkt etwa 20 Personen verschiedener Nationalitäten versammelt. Mit Hilfe eines Dolmetschers sei die Situation geklärt worden.

Nach einem Zeugenhinweis löste die Polizei in Chemnitz eine Privatparty auf. Im Ortsteil Siegmar hatten den Angaben zufolge sechs Männer im Alter zwischen 19 und 25 Jahren gefeiert. Auch eine Fete von fünf Personen in Brand-Erbisdorf (Mittelsachsen) beendete die Polizei. Ein 20-Jähriger musste dort vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen werden, weil er einem Platzverweis nicht nachkam.

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