Sie sind hier: Home > Regional >

Ministerin begrüßt Entscheidung für Abiturprüfungen

Potsdam  

Ministerin begrüßt Entscheidung für Abiturprüfungen

25.03.2020, 20:26 Uhr | dpa

Ministerin begrüßt Entscheidung für Abiturprüfungen. Britta Ernst

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst. Foto: Ralf Hirschberger/dpa/ZB/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburg sieht sich mit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) über die Durchführung von Abiturprüfungen bis zum Ende des Schuljahres in seiner Linie bestätigt. Sie sei froh, dass alle Länder daran festgehalten haben, erklärte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch nach der Schaltkonferenz der KMK. "Wir haben damit Planungssicherheit für unsere Schülerinnen und Schüler (...)".

Die Kultusministerkonferenz hatte zuvor beschlossen, dass Schulabschlussprüfungen in Deutschland trotz Corona-Krise nach jetzigem Stand weiterhin stattfinden sollen. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) nach dem Gespräch mitteilte, vereinbarten die Länder, dass "zum heutigen Zeitpunkt" eine Absage von Prüfungen nicht notwendig sei. Über das weitere Vorgehen würden sich die Bundesländer eng in der Ministerkonferenz abstimmen.

Brandenburg und Berlin hatten nach Angaben von Ministerin Ernst schon in der vergangenen Woche die Terminmöglichkeiten für die Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg der besonderen Situation angepasst. Neben den Hauptterminen könnten auch gleich die Nachschreibtermine für die Abiturprüfung genutzt werden. Die Entscheidung treffen die jeweiligen Schulleitungen.

Auch der Pädagogenverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Brandenburg sind für eine einheitliche Regelung bei den Abiturprüfungen. "(...)Schon allein deshalb, weil sich die Abiturienten an den gleichen Hochschulen bewerben", sagte Hartmut Stäker, Präsident des Pädagogen-Verbandes. Es dürfe keiner benachteiligt werden. Durch den Numerus Clausus als Auswahlkriterium, den Universitäten und Hochschulen festlegten, müsse es eine gewisse Einheitlichkeit in den Bundesländern bei der Ablegung des Abiturs geben.

"Wir brauchen in Fragen der Bildung klare Verabredungen und müssen den Schülern sagen, was auf sie zukommt", betonte GEW-Landeschef Günther Fuchs. Zudem müsse es eine Regelung geben, die nicht wieder korrigiert werden müsse, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Umfrage bei Brandenburgs Schulen hatte laut Ministerium ergeben, dass rund 80 Prozent aller Schulen die Haupttermine wahrnehmen wollen. Die Prüfungen beginnen ab dem 20. April 2020. Im laufenden Schuljahr nehmen knapp 10 000 Schülerinnen und Schüler an 149 Schulen mit gymnasialer Oberstufe, darunter Gymnasien, Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien, an den Abiturprüfungen teil.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal