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101 Jahre: Lisel Heise sieht Corona-Krise als Gelegenheit

Kirchheimbolanden  

101 Jahre: Lisel Heise sieht Corona-Krise als Gelegenheit

26.03.2020, 15:06 Uhr | dpa

101 Jahre: Lisel Heise sieht Corona-Krise als Gelegenheit. Stadtratsmitglied Lisel Heise

Lisel Heise sitzt während einer Pressekonferenz an einem Tisch und beantwortet die Fragen der Journalisten. Foto: Thomas Stepan/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Lisel Heise aus dem pfälzischen Kirchheimbolanden, mit 101 Jahren wohl Deutschlands ältestes Stadtratsmitglied, sieht die Corona-Krise auch als Gelegenheit. "Das ist eine absolute Chance für die Mitmenschlichkeit", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Durch den überwiegenden Aufenthalt zuhause müsse sich jeder mit sich selbst befassen.

"Das ist vielleicht kein schlechtes Erziehungsmoment für das allgemeine Zusammenleben", meinte die ehemalige Lehrerin. Auch sie bleibe daheim. "Mein Sohn kauft ein. Ich darf nicht in die Gass. Man muss kontaktvermeidend leben und nach gesundheitlichen Maßstäben."

Lisel Heise sitzt seit Juni 2019 im Stadtrat ihres Heimatorts Kirchheimbolanden. Die Nachricht vom Wahlerfolg der älteren Dame mit den weißen Haaren ging um die Welt. Heise hatte für die Initiative "Wir für Kibo" kandidiert. Kibo steht für Kirchheimbolanden, einen Ort mit knapp 8000 Einwohnern im Donnersbergkreis. Grund für ihr Engagement ist ihr Ärger über die Schließung des geliebten Freibads.

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