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Katholik klagt gegen Gottesdienstverbot wegen Coronakrise

Kassel  

Katholik klagt gegen Gottesdienstverbot wegen Coronakrise

30.03.2020, 14:58 Uhr | dpa

Katholik klagt gegen Gottesdienstverbot wegen Coronakrise. Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel befasst sich nun mit der Rechtmäßigkeit der in Hessen verhängten Beschränkungen wegen der Coronakrise. Geklagt habe ein katholischer Christ, sagte ein VGH-Sprecher am Montag. Dieser wolle, dass das Verbot von Zusammenkünften in Kirchen, Moscheen und ähnlichen Einrichtungen aufgehoben werde. Der Kläger fordert eine einstweilige Anordnung, bis es zu einer Entscheidung in einem Hauptverfahren kommt. Laut VGH beabsichtigt der zuständige Senat, noch vor Ostern über den Antrag zu entscheiden.

Das Land Hessen hatte am 17. März weitreichende Schritte beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Regierung untersagte dabei Zusammenkünfte auch in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften.

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